Die Vermehrung unserer Fische:

Die künstliche Vermehrung bei Forellenartigen Fischen findet meist in der kalten Jahreszeit statt, wenn die Tage kürzer werden.

In der Fachsprache nennen wir das "Abstreifen".

Die Fische werden hierfür auf schonende Art u. Weise betäubt, damit man die kostbaren Eier durch sanftes herausdrücken gewinnen kann.

Unmittelbar nach dem Abstreifen werden die Fische wieder schonend in sauberes Sauerstoffhaltiges Wasser eingebracht, und schwimmen schon nach kurzer Zeit wieder vergnügt umher.

Die sogenannte Laichzeit bei Forellenartigen Fischen beginnnt je nach Art etwa im Oktober/November, und endet etwa im Februar/März.

Die Eier vom "Rogner" (weibl. Fisch) werden dann mit dem Samen vom "Milchner" (männl. Fisch) vermischt u. somit befruchtet.

Hier nun ein paar Bilder u. Eindrücke von der Vermehrung:

 

das auslesen der schönsten Laichfische, hier eine "Seeforelle"
hier werden durch abstreifen die Forelleneier (Rogen) gewonnen
da kommt einiges an Rogen zusammen

 

bei dieser Seeforellen-Dame kommt einiges an Eier zusammen
die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!
eine Arbeit die wirklich Spaß macht !

 

hier beim abstreifen einer Goldforelle
hier Eier vom Saibling im sogenannten "Augenpunktstadium" kurz vor dem Schlupf
Seeforellen-Eier, bereits teilweise geschlupft. Die kleinen Larven nennt man " Dottersackbrut "

 

ca. 10.000 Eier im Augenpunktstadium
die Eier werden in einen Sieb gestreift, u. somit von der Eistockflüssigkeit getrennt (trocken-Methode)
in diesen speziellen Brutrinnen mit Unterstromkästen werden die Forellen- Eier erbrütet

 

 

zurück zu den Galerien